Zwischen Handwerk und Industrie 4.0

© 2020-zdi.NRW
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Seit Dezember 2018 bearbeitet ANTalive als Kooperationspartner des Kreises Düren das Projekt „Zwischen Handwerk und Industrie 4.0“. Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Fördermittel stellen die Europäische Union sowie das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Inhaltlich geht es in dem Projekt insbesondere um die Förderung des Nachwuchses im Handwerk sowie in der IT-Branche. In beiden Branchen gibt es in unserer Region erheblichen Fachkräftebedarf.

ANTalive bietet daher Schülerinnen und Schülern unterschiedlichste Kurse und Programme an, mit dem Ziel, sich in den relevanten Berufsbildern zu erproben und erste Erfahrungen zu sammeln. So wird beispielsweise in Kooperation mit der Handwerkskammer Aachen, der Kreishandwerkerschaft Rureifel und weiteren Partnern das Projekt „GoHandwerk“ an mehreren Schulen umgesetzt. Im Rahmen dieses Projektes errichten Schüler*innen in ihren Schulen eine Infrastruktur (z.B. ein Feuchtbiotop, ein Gerätehaus oder einen überdachten Freisitz auf dem Schulhof), die nachhaltig der Schule und den Schüler*innen zugutekommt. Bei den Baumaßnahmen werden die Schüler*innen von Handwerkern unterstützt und erhalten so einen unmittelbaren Einblick in die Tätigkeiten unterschiedlicher Handwerksbetriebe.

Im IT-Bereich gilt es vor allem, an den Schulen, in denen kein oder nur sehr begrenzter Informatik-Unterricht in der Oberstufe angeboten wird, den Schüler*innen ergänzende Angebote zu eröffnen, damit sie sich fachlich weiter entwickeln können. Dies kann zum Beispiel durch eine IT-Week geschehen. Für die Schüler*innen, die in der Oberstufe zumindest einen Informatik-Grundkurs besuchen, wird zur fachlichen Vertiefung unter anderem der Wettbewerb GoIT angeboten. Im Zuge dieses Wettbewerbs erhalten die Schüler*innen auch eine Woche lang einen Einblick in das alltägliche Leben eines IT-Unternehmens.

Die Projektphase endet Ende November 2020. Inhaltlich werden die bis zum Ende des Projekts erarbeiteten Projektbausteine aber von ANTalive auch über das Projektende hinaus fortgeführt.